Automatische Planung von Kontrollgängen
Automatische Planung bedeutet, dass virtuelle Kontrollgänge in einer festgelegten Häufigkeit, zu bestimmten aktiven Stunden und an ausgewählten Wochentagen laufen, vollständig unbeaufsichtigt. Das System übernimmt jeden Rundgang, von der ersten Kamera bis zum fertigen Protokoll.

Häufigkeit
Legen Sie fest, wie oft Rundgänge laufen: alle 30 Minuten, stündlich, alle 2 Stunden. Das System hält den Zeitplan genau ein.
Aktive Stunden
Bestimmen Sie das Zeitfenster, in dem Rundgänge aktiv sind. Nur nachts, zu Geschäftszeiten oder rund um die Uhr, passend zu Ihrem Betrieb.
Aktive Tage
Wählen Sie, an welchen Wochentagen der Zeitplan gilt. Nur werktags, nur am Wochenende oder jeden Tag.
Warum automatische Planung wichtig ist
Kontrollgänge vor Ort hängen davon ab, dass jemand daran denkt, sie durchzuführen. Ein geplanter Rundgang fällt aus, wenn ein Standort unterbesetzt ist, wenn andere Einsätze Vorrang haben oder schlicht, wenn niemand auf den schriftlichen Plan schaut. Die Lücke in der Absicherung fällt erst auf, wenn etwas passiert und niemand sagen kann, wann der Bereich zuletzt kontrolliert wurde.
Virtuelle Kontrollgänge von Hand zu starten, hat dieselbe Schwäche in anderer Form. Jemand muss sich weiterhin anmelden und den Rundgang zur richtigen Zeit starten, jedes Mal und an jedem Standort. Das funktioniert, bis es eben nicht mehr funktioniert.
Die automatische Planung macht Sie vollständig unabhängig davon, dass jemand daran denkt. Sind Häufigkeit, aktive Stunden und aktive Tage einmal eingestellt, startet jeder Rundgang pünktlich und unbeaufsichtigt, ob dienstags um 3 Uhr nachts oder an einem Tag, auf den gerade niemand geachtet hat.
Was bei einem Auto-Patrol-Rundgang passiert
- 01Der Zeitplan startet den Rundgang zur eingestellten Zeit
- 02Das System geht jede Kamera im Rundgangsablauf (Englisch) durch
- 03Jeder Checklistenpunkt wird automatisch bewertet
- 04Nicht erfüllte Punkte benachrichtigen die zuständige Wachperson automatisch – kein Operator muss die Nachricht freigeben
- 05Gefährdungen und Sicherheitsrisiken an einem Kontrollpunkt lösen eine kritische Benachrichtigung aus, ob ein Checklistenpunkt sie abdeckt oder nicht
- 06Das PDF-Kontrollprotokoll geht per E-Mail an die festgelegten Empfänger
- 07Der Rundgang wird mit seiner Erfüllungsquote protokolliert

Szenenbeobachtung: Bewertung über mehr als ein Bild
Ein automatischer Rundgang kann eine Kamera anhand eines kurzen Ausschnitts des Live-Videos bewerten statt anhand eines einzelnen Standbilds. Die Szenenbeobachtung verfolgt das Bild eine, zwei oder drei Sekunden lang, bevor sie entscheidet. Ein einzelnes Bild genügt, um zu sehen, ob ein Rolltor unten ist, aber nicht, ob eine Person im Bild durchgeht oder sich dort aufhält – eine Prüfung, die einen Moment Kontext braucht, um richtig entschieden zu werden.
Das Einzelbild ist die schnellere Variante und die richtige Wahl für alles Statische: ein Tor, eine Schranke, ein Rolltor. Die Beobachtung kostet je Kontrollpunkt etwas mehr Zeit und macht das bei allem wett, was mit Menschen zu tun hat. Dort lautet die Frage fast nie „Ist jemand da?“, sondern „Ist noch jemand da?“.
Ein Standbild je Kontrollpunkt
00:00Jemand ist im Flur. Geht die Person durch, oder steht sie dort? Ein einzelnes Bild kann das nicht sagen: Es weckt entweder eine Wachperson umsonst oder lässt einen echten Vorfall durch.
Einige Sekunden Live-Video je Kontrollpunkt
00:03Durchgegangen und hinaus. Flur frei, Checklistenpunkt erfüllt, niemand geweckt. Dasselbe Beobachtungsfenster erfasst auch die Person, die nicht wieder geht.
Risiken, an die beim Anlegen niemand gedacht hat
Eine Checkliste kann nur fragen, woran Sie gedacht haben. Ein automatischer Rundgang bewertet jeden Kontrollpunkt zusätzlich eigenständig auf Gefährdungen und Sicherheitsrisiken und löst eine kritische Benachrichtigung aus, wenn er eines findet, ob ein Checklistenpunkt es abdeckt oder nicht.
- Der zugestellte Notausgang muss beim Anlegen des Rundgangsablaufs nicht vorhergesehen worden sein.
- Die unbeaufsichtigte Tasche braucht keinen eigenen Checklistenpunkt.
- Der Rauch muss nicht auf der Liste gestanden haben.
- Die Person an einem Ort, an dem sie nicht sein sollte, wird gemeldet, ohne dass jemand danach gefragt hat.
Entscheidend ist, wann die Meldung kommt. Eine aufgekeilte Tür oder ein zugestellter Ausgang ist eine Weile ein Risiko, bevor daraus ein Vorfall wird, und in diesem Zeitfenster lässt es sich mit wenig Aufwand beheben. Ein Rundgang, der nur die Fragen auf der Liste beantwortet, geht an allem anderen vorbei; dieser meldet es, solange es noch ein Zustand ist.
Beide Bewertungen werden an jedem Kontrollpunkt ins Protokoll geschrieben, nicht nur, wenn etwas gefunden wird. Dazu hält jede Kamera eine Beschreibung der Szene in einfacher Sprache fest, die Zahl der anwesenden Personen und die im Bild erkannten Objekte – so lässt sich ein Risikoeintrag mit dem abgleichen, was die Kamera tatsächlich gesehen hat.
Mehr dazu, was das abdeckt und wo es hingehört: KI-Risikoerkennung beim Rundgang. Die Meldungen kommen als kritische Benachrichtigungen in derselben Warteschlange an wie die KI-Erkennungen aus der Daueranalyse, mit angehängtem Bild und der Erwartung, dass sie quittiert werden.
Zeitzone, Feiertage, Pausieren und Fortsetzen
- • Zeitpläne laufen in der Ortszeit des Standorts, nicht in der Standardeinstellung des Kontos, sodass Einsätze über mehrere Zeitzonen hinweg genau bleiben
- • Markieren Sie bestimmte Tage als Ausnahmen, damit der Zeitplan Feiertage oder Schließtage überspringt, ohne neu angelegt zu werden
- • Pausieren Sie einen Zeitplan während Wartungsarbeiten und setzen Sie ihn später mit unveränderter Häufigkeit, Stunden und Tagen fort
- • Der nächste geplante Start jedes Rundgangsablaufs ist in der Zeitplanübersicht auf einen Blick zu sehen
- 01Läuft in der Zeitzone des Standorts
- 02Feiertage markieren
- 03Für Wartung pausieren
- 04Mit gleichen Einstellungen fortsetzen
- 01Zeitplan startet
- 02Rundgang läuft unbeaufsichtigt
- 03Wachperson bei Fehler benachrichtigt
- 04Protokoll gemailt und abgelegt
Empfänger und Eskalation bei geplanten Rundgängen
- • Ein Verteiler je Standort legt fest, wer das PDF-Kontrollprotokoll erhält, sobald ein Rundgang endet
- • Jeder nicht erfüllte Punkt löst weiterhin die übliche Benachrichtigung der Wachperson aus, ob geplant oder manuell
- • Ein ausgelassener oder überfälliger Rundgang wird im digitalen Wachbuch genauso markiert wie ein versäumter manueller Rundgang
Häufige Fragen
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